Sommerlager der Sonntagsschule

Feuer anzünden (Foto: Michael Stübi)
Feuer anzünden (Foto: Michael Stübi)
Dass uns so etwas passieren könnte, hätten wir nicht erwartet: Unser ruhiges Leben wurde von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt! Eben hatten wir noch als Fischer gearbeitet, und heute wanderten wir im Land umher, schliefen jeden Tag woanders und wussten nicht was wir morgen essen sollen.
Michael Stübi,
4. Tag: Schlangenbrot und nasse Stiefel
Heute wanderten wir zur Jordanquelle, Barbara kam auch mit. Wir hatten im Wald viel Spass und brieten unser Essen selbst. Das Schlangenbrot schmeckte köstlich. Mit einem grossen Tuch spielten nach was die Jünger mit Jesus auf dem See Genesaret alles erlebt hatten. Weil das Wasser im Jordan ein bisschen tiefer war als unsere Gummistiefel hoch, mussten einige Kinder ihre Socken am Feuer trocknen. Auf dem Heimweg bekamen die Kinder von einer Bäuerin ein Glace und die Leiter auch noch einen Kaffee.
Die bedrohlich aussehenden Gewitterwolken zogen erst auf, als wir alle trocken und wohlbehalten wieder bei der Kirche ankamen. Am Schluss durften wir noch unsere Jüngerfigur mit nach Hause nehmen und wir verabschiedeten uns. Leider war dies schon der letzte Tag des Sunntigschuellagers. Aber nach den Ferien sind alle Kinder zwischen dem Kindergarten und der 4. Klasse zur Sunntigschuel eingeladen. Das erste Mal ist am 22. August, das Sunntigschuelteam freut sich auf viele Kinder! Wir danken allen Eltern, dass sie ihre tollen Kinder geschickt und uns anvertraut haben. Danke allen Leitern für ihr grosses Engagement und danke Gott dass alles so gut gegangen ist.

3. Tag: Samariter und Lagerolympiade...
Wir absolvierten heute alle einen Kurs im Erste Hilfe leisten und eiferten dem Samariter aus dem Gleichnis nach. Zum Glück war das Blut nur fake, die Prellungen war im Nu abgeklungen, Hilfe war schnell alarmiert und die Bewusstlosen wachten wieder auf.
Vielen Dank an den Herta Jöhl vom » Samariterverein Kirchberg-Gähwil, die uns diesen Kurs ermöglichte.
Nachmittags wollten einige Jünger wissen, wer denn Jesus Lieblingsjünger sei und wer dann im Paradies neben ihm sitzen dürfe. Weil Jesus einfach so tat, als hätte er nichts gehört, beschlossen wir, die Kürung des Lieblingsjüngers selbst in die Hand zu nehmen und veranstalteten eine Lagerolympiade. Küchensouschefin Barbara und Pfarrer Schweizer übernahmen auch je zwei Disziplinen und feuerten die Sportlerinnen und Sportler an. Bei der eilig abgehaltenen Siegerehrung hörten wir, dass bei Jesus oft andere Massstäbe gälten und dass er alle Jünger gleich lieb habe. Deshalb bekamen auch alle Kinder eine Medaille und einen Preis.

2. Tag: Gemeinsam unterwegs...
Heute wollte Andreas Fischer (Kirchenmusiker Michael Stübi) testen, ob wir Kinder uns als Jünger eignen. Leider waren ihm nur Fischerprüfungen eingefallen: Netz einholen, Blumenstrauss für Familie pflücken, Schiff bauen, Angel basteln, Fische angeln, Fischfutter suchen, Boot einwassern, Knoten machen, Muscheln zählen.
Unterstützt von Maria aus Bethanien (Jugendarbeiterin Salome Witzig) haben die Kinder alle Prüfungen bestanden. Nebenbei erkundeten die Teams auch noch das Gelände der Kirche und fanden versteckte Quartettkarten.
Zum Zmittag waren wir bei Charlotte und Barbara eingeladen. Weil sie so Freude an unserem grossen Appetit hatten, wollten sie am nächsten Tag erneut für uns kochen, juhui!
Am Nachmittag bastelten wir mit Silvias Hilfe eine persönliche musikalische Jüngerfigur und liessen unserer Kreativität dabei freien Lauf. Nach dem feinen Zvieri, den Eltern uns gespendet hatten, gab es eine grosse Wasserschlacht. Weil Sonntagsschulleiterin Rosmarie die Bottiche schon am Morgen gefüllt hatte, war das Wasser darin angenehm warm. Im Schatten des Pavillon ruhten wir uns in der Chillout Lounge aus oder spielten UNO. Es war ein schöner Tag.

1. Tag: I packe i mis Säckli...
Nachdem Andreas Fischer so begeistert von Jesus erzählt hatte, wollten wir auch mit Jesus mitwandern. Wir konnten aber nur so viel mitnehmen wie in das Säckli passte, das wir verzieren durften.
Nach dem feinen Fisch zum Zmittag wollte Andreas Fischer weiterziehen. Wir kamen durch einen schönen Wald und an einen Bach. Er war kleiner als der Jordan, aber auch sehr alt.
Dort trafen wir zwei Frauen, die Jesus auch getroffen hatten. Sie erzählten was Jesus sie auf einem Berg gelehrt hatte. Andreas Fischer und die Frauen kannten sich bereits. Wir haben den Frauen dann das Lagerlied beigebracht, sie konnten schön singen.
Zum Glück waren wir alle sehr sportlich, denn der Rückweg stieg steil an. Oben angekommen verabschiedeten wir uns und versprachen, am nächsten Tag wiederzukommen.
Sommerlager 2021
11.07.2021
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11.07.2021 20.16 Charlotte
Ihr habt ja schon einiges erlebt… sieht richtig super aus !
Ich bin gespannt auf die nächsten Tage ;)