Präsident Harald Frauenfelder tritt nach 15 Jahren zurück

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An der Kirchbürgerversammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kirchberg vom 30. März in Bazenheid hat Präsident Harald Frauenfelder zum letzten Mal 58 Stimmberechtigte begrüsst.
Brigitte Witzig,
Nach 15 Jahren an der Spitze der Kirchenvorsteherschaft tritt er zurück. In seine Amtszeit fallen mehrere Pfarrwahlen, verschiedene personelle Neuerungen sowie die Schaffung der Stelle für Gemeindeentwicklung. Besonders wichtig war ihm die Präsenz der Kirche in der Öffentlichkeit – etwa am Jahrmarkt oder an der «Langen Nacht der Kirchen».

Mit warmen Worten trugen die Mitglieder der Vorsteherschaft ein Gedicht zu seinen Ehren vor. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichten sie ihm einen reich gefüllten Geschenkkorb sowie einen Ausflugsgutschein. Die Anwesenden würdigten Harald Frauenfelders langjähriges, engagiertes Wirken mit anhaltendem und herzlichem Applaus.

Jahresrechnung 2025 und Budget 2026
Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Verlust von 47'116.99 Franken ab. Kassier Peter Schweizer erläuterte, dass der Personalaufwand aufgrund einer neuen Jugendarbeitsstelle höher ausfiel. Zudem mussten im Kirchgemeindehaus Kanalisationsarbeiten vorgenommen werden. Dank höherer Steuereinnahmen und unerwarteten Mieterträgen aus dem Pfarrhaus fiel der Verlust jedoch deutlich geringer aus als budgetiert.
Für 2026 rechnet die Kirchgemeinde mit einem Aufwand von 894'900 Franken und einem Verlust von rund 44'000 Franken, was sich in etwa den Zahlen des Vorjahrs entspricht.

Wahlen
Für die Amtsperiode 2026–2030 wurde die Kirchenvorsteherschaft in globo wiedergewählt. Harald Frauenfelder trat nicht mehr an. Als neuer Präsident wurde Kassier Peter Schweizer vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt. Er ist langjähriges Mitglied der Behörde und verantwortete bisher die Finanzen.
In die Synode gewählt wurden Wolfhard John und Peter Schweizer. Auch die GPK und deren Ersatzmitglieder wurden bestätigt.

Personelles
Pfarrer Martin Schweizer wird 2027 ordnungsgemäss pensioniert. Die Gemeinde wurde bereits aufgefordert sich für die Mitarbeit in der Pfarrwahlkommission zu melden. fünf Interessierte sind bereits vorgemerkt. Überraschend hat Pfarrer Schweizer nun seinen Rücktritt per Ende September 2026 eingereicht, was die Suche nach einer Nachfolge beschleunigt.