Taufe

Zeichen für Gottes Ja zum Menschen

In aller Dankbarkeit, im Hoffen und im Sehnen, dass es dem Kind gut geht, ist die Taufe Zeichen, dass der dreieinige Gott mit uns unterwegs ist. Das Kind segnen zu lassen oder seine Taufe zu feiern bedeutet: mit der Anwesenheit Gottes rechnen; auf seine Kraft bauen; und zu einer Gemeinschaft gehören, die versucht, ihren Weg im Glauben zu gehen (Nachfolge).
Baby Hand (Foto: David Jufer)

Kindertaufe

In unserer Kirche ist die Taufe von Kindern die Regel. Es gibt keine Altersvorgaben und ist eine der vielen Entscheidungen, welche Eltern über viele Jahre hin zum Wohl ihres Kindes treffen. Für Getaufte ist es eine Einladung und Erinnerung immer wieder Gottes "Ja" mit eigenem Ja zu beantworten. Die spätere Konfirmation gibt dem Täufling u. a. die Möglichkeit sein eigenes Ja zum Ausdruck zu bringen. Eltern feiern dann die Mündigkeit ihres Kindes.
Aktuell (Pandemie) gelten besondere Vorkehrungen wie z. B. möglichst nur eine Tauffamilie pro Gottesdienst (siehe unten).

Eltern und Paten (Taufzeugen bzw. meist: Gotte, Götti)

Durch ihr Ja zur Taufe bringen Eltern und Paten ihren Wunsch zum Ausdruck, dass Gott das ihnen anvertraute Kind begleiten und bewahren soll und dass es Gott zu vertrauen lernt. Sie wollen das Kind auf seinem Weg im Glauben begleiten und unterstützen.

Ökumenisch

Evangelisch-reformierte und römisch-katholische Kirche anerkennen die Taufe gegenseitig. Sie ist einmalig gültig. Ein späterer Konfessionswechsel ist jederzeit möglich.

Aus dem Schutzkonzept der EKS zum Thema Taufe (Fassung 3. Mai 2021)

Taufe
  1. Von Taufsonntagen mit mehreren Täuflingen sollte abgesehen werden.
  2. Taufen in Privaträumen durchzuführen ohne die Präsenz der Gemeinde wird nicht empfohlen, da die Taufe einen öffentlichen Charakter hat und den Eintritt in eine Gemeinde symbolisiert.
  3. Taufen können bei der aktuellen Lage auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden, da auch Familienfeiern in einem grösseren Rahmen derzeit nicht möglich sind.
  4. Davon ausgenommen sind Nottaufen, für welche eigene Liturgien existieren und üblicherweise durchgeführt werden, wenn besondere Umstände es verlangen (schwere Krankheit eines Familienmitgliedes oder des Täuflings selber)
  5. Eine Möglichkeit für Taufen ist die Durchführung im kleinen Rahmen mit gleichzeitiger virtueller Übertragung an die Gemeinde. Bei der Durchführung der Taufe wäre eine Form denkbar, bei welcher die Pfarrperson die Liturgie hält und die Taufformel spricht und die Eltern oder die Paten die Taufhandlung vornehmen, im Sinne des Priestertums aller Gläubigen.



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